01/04/2015

Eine Hilfestellung für Patienten muss nicht immer teuer oder kompliziert sein

Im Zuge einer Projektvorstellung habe ich mir darüber Gedanken gemacht, auf welch einfache Weise es möglich sein kann, Bürger und Patienten bei der Stärkung Ihrer Gesundheitskompetenz zu unterstützen. Schulungen anbieten und Informationen bereitstellen erfordert sowohl den Willen der Experten als auch den Willen der Bürger, diese Angebote aktiv zu nützen. Vielfach scheitert die Umsetzung dann auch am Geld.

 

Aufgrund eines Kontaktes aus Irland wurde ich auf einen englischsprachigen Handzettel aufmerksam. Dieses einfache Schriftstück kann dazu herangezogen werden, das zumeist zeitlich begrenzte Arzt-Patienten-Gespräch effektiver zu nützen. Die Kosten für das Hilfsmaterial liegen bei fast null und die Integration ist ohne Aufwand und Einschulung möglich. Woran kann die Umsetzung jetzt noch scheitern – wieder am Willen der beiden beteiligten Akteure.

 

Wichtig erscheint es mir aber jetzt, dass dieser Vordruck auch im deutschsprachigen Raum erste Bekanntheit erlangt. Worum handelt es sich? Um einen einfachen Handzettel der wesentlich zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz beitragen kann.

 

Kleiner Handzettel - große Wirkung

Es handelt sich hierbei um eine Hilfestellung für Patienten in Form eines einfachen Vordruckes. Bereits zu Hause können Sie sich überlegen, welche Fragen sie in Bezug auf ihre Erkrankung an den Mediziner haben. Es ist wichtig, dass Patienten wissen, warum sie eine Erkrankung oder ein bestimmtes gesundheitliches Problem haben und warum es Sinn macht, die verordnete Therapie erfolgreich zu beenden oder einfach nur warum ein Medikament eingenommen werden muss. Erst wenn sie das verstehen, werden sie sich an die Vorgaben halten (Compliance).

 

Der Handzettel bietet zudem die Möglichkeit weitere Informationen für den Patienten zu notieren. Warum notieren? Einfach deswegen, weil sehr viele Informationen bereits kurz nach dem Arzt-Patienten-Gespräch wieder vergessen werden und weil einiges aufgrund der Aufregung falsch gemerkt wird. Der ausgefüllte Zettel kann diesen Limitierungen aktiv entgegen wirken und somit zu einer Verbesserung der Situation beitragen.

 

Meiner Ansicht nach, wird kein Arzt einem Patienten das Ausfüllen dieses Handzettels verweigern. Vermutlich wird aber zum jetzigen Zeitpunkt auch keiner der Gesundheitsexperten einen solchen Vordruck aktiv aus seiner Schreibtischlade holen und dem Patienten eigenständig ausfüllen und mitgeben. Es ist daher meine Bitte an alle Leser, einerseits einmal Verbesserungsvorschläge für den Vordruck abzugeben und anderseits an dessen Verteilung und somit Akzeptanz mitzuwirken.

 

Über eine Diskussion auf Facebook, Twitter oder über die Kommentarfunktion würde ich mich freuen. Der Handzettel kann als pdf kostenlos im Downloadbereich. bezogen werden.

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Quellen:

Ask Me 3 Initiative

Lisa Nolan, www.virtualadmin.ie

 

Letzte Änderung am 28/09/2018

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